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MMS Wach- und Sicherheitsdienst Speyer, Sicherheitsunternehmen Speyer

MMSicherheit, Sicherheitsdienst Speyer, Securityunternehmen Speyer, Sicherheitsunternehmen Speyer, in und um Speyer. 

Sicherheitsdienst Speyer, Securityunternehmen Speyer, Sicherheitsunternehmen Speyer

Speyer ist eine kreisfreie Stadt am Oberrhein in Rheinland Pfalz. Speyer ist auch eine der ältesten Städte Deutschlands und wurde schon um 600 n.Ch., Zentrum des Speyergaues. 

Mit um die 50.000 Einwohnern ist Speyer gegenüber der Einwohnerzahl nicht mit Karlsruhe und Mannheim zu vergleichen, hat jedoch auf Grund des kulturellen Bekanntheitsgrades und der historischen Bauten, Ziel für Touristen aus aller Welt.

Auch Speyer hat somit einen erhöhten Sicherheitsbedarf von Sicherheitsdiensten. 

Deshalb, und auf Grund unseres nahen Firmensitzes der MMSicherheit, Sicherheitsdienst in Rülzheim, zählt der Großraum Speyer zum Einzugsgebiet unseres Securityunternehmens. 

Schon die Präsenz von Sicherheitspersonal kann Eskalationen in Speyer verhindern.  


Unsere SICHERHEITSDIENSTLEISTUNGEN in Speyer (Rheinland Pfalz) und Umgebung:

  • Werkschutz Speyer
  • Objektschutz Speyer
  • Fahrdienste Speyer
  • Empfangsdienste Speyer
  • Personenschutz Speyer
  • Veranstaltungsschutz Speyer
  • Firmenbewachung Speyer
  • Veranstaltungssicherheit Speyer
  • Einzelhandelsicherheit Speyer
  • Geldtransporte Speyer
  • Zutrittskontrolle Speyer
  • Personenkontrolle Speyer
  • Wachdienste Speyer

Wissentswertes über Speyer

Bis auf ein Ereignis im Jahre 1552 verlief die Zeit in Speyer zwischen 1530 und 1620 vergleichsweise friedlich. Dennoch blieb die Stadt von Unglück nicht verschont. Es kam immer wieder zu Pestepidemien, beispielsweise in den Jahren 1539, 1542, 1555 und 1574. Der Schmalkaldische Krieg 1546 hatte auf Speyer keine direkten Auswirkungen.

1564 publizierte Wilhelm Eisengrein die erste gedruckte Geschichte der Stadt Speyer, die, wie er selbst schrieb, auf der handschriftlichen Chronik des Domvikars Wolfgang Baur († 1516) basierte. 1612 erschien nach zehnjähriger Arbeit die Erstausgabe der Chronica der freien Reichsstadt Speier von Christoph Lehmann. Das Werk war sehr populär, da es sich auch intensiv mit der Reichsgeschichte befasste, und erlebte im Verlauf des folgenden Jahrhunderts vier Auflagen. 1618 beteiligte sich Speyer mit einem pfälzisch-badischen Heer an der Schleifung der Udenheimer Bischofsfestung, die jedoch bald wiederaufgebaut wurde.

In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) befand sich das ummauerte, aber selbst kaum verteidigungsfähige Speyer im Spannungsfeld der häufig umkämpften Festungen Frankenthal, Friedrichsburg, Philippsburg und Landau. Somit fiel der Stadt ständig die Rolle als Zufluchtsort, Lazarett, Versorgungsstation und/oder Truppenlager zu. Hinzu kamen Besetzungen durch Spanier, Schweden, Franzosen und kaiserliche Truppen, die in kurzen Abständen wechselten. Erst 1650 verließen die letzten Soldaten die Stadt, zurück blieben Schulden, Hunger und Seuchen.

1689 kam es im Rahmen des Pfälzischen Erbfolgekrieges und der planmäßigen Entfestigung der Pfalz unter General Melac zur völligen Zerstörung der Stadt durch französische Truppen. Zwei Tage nachdem der französische General Joseph de Montclar am 30. Januar 1689 die Befestigungsanlagen der Stadt inspiziert hatte, begannen die Abbrucharbeiten, an denen sich die Stadtbewohner zwangsweise beteiligen mussten. Die Bürger vermuteten, dass die Franzosen die Stadt niederbrennen wollten. Am Nachmittag des 23. Mai teilte der französische Kriegsintendant den beiden Bürgermeistern und den Ratsherren mit, dass die Stadt innerhalb von sechs Tagen evakuiert werden müsse: „es solle jedoch niemand daraus schließen, dass die Stadt verbrennet werde.“ Montclar ließ dem Domdekan und bischöflichen Statthalter Heinrich Hartard von Rollingen am 27. Mai 1689 mitteilen, er habe den Befehl erhalten „die Stadt samt allen darin befindlichen Kirchen und Klöstern, einzig die hohe Domkirche ausgenommen, in Brand zu stecken“. Der Oberkommandierende der Franzosen in Mainz, Marschall Graf Jacques-Henri de Durfort, duc de Duras, wurde vom Domkapitel um die Zusicherung gebeten, dass der Dom verschont bleibe.

1792 eroberten französische Revolutionstruppen Speyer. Es blieb als Sitz einer Unterpräfektur im Département du Mont-Tonnerre (Donnersberg) bis 1814 unter französischer Herrschaft. Die Befreiungskriege gegen Napoleon sowie die Neuordnung der europäischen Staatenwelt auf dem Wiener Kongress von 1815 brachten wiederum eine Änderung der Machtverhältnisse im pfälzischen Raum. Für wenige Stunden stand Speyer noch einmal im Rampenlicht der großen Politik, als sich am 27. Juni 1815 Zar Alexander von Russland, Kaiser Franz I. von Österreich und Preußens König Friedrich Wilhelm III. im alliierten Hauptquartier in der Stadt trafen. 1816 wurde Speyer zur Kreishauptstadt des in der Folgezeit so genannten Rheinkreises. Dieser fiel im Ergebnis des Wiener Kongresses dem Königreich Bayern als Ausgleich für das an Österreich abgetretene Salzburg zu. Der Regierungsbezirk (Kreis) Pfalz bestand erst seit dem 1. Januar 1838 und löste den Rheinkreis ab.

1837 war der Ausbau des Rheinhafens abgeschlossen. Speyer erhielt 1847 seinen Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. Es entstanden unter anderem soziale und karitative Einrichtungen (Arbeits- und Bildungsanstalt für Mädchen, Wohltätigkeitsverein der jüdischen Gemeinde und ein Hospital). Im Bereich des Bildungswesens verfügte die Stadt über Einrichtungen aller Art und das am besten ausgebaute Schulsystem in der Pfalz. Es entstanden die ersten Vereine: zur Schützengesellschaft, die bereits seit 1529 bestand, kamen beispielsweise Turnverein, Harmoniegesellschaft, Musikverein und Liedertafel. Bis 1918 war Speyer Garnison des 2. Pionierbataillons der bayerischen Armee. In Speyer befanden sich seit 1913 die Pfalz-Flugzeugwerke. Sie entwickelten sich im Ersten Weltkrieg zu einem bedeutenden deutschen Rüstungsbetrieb und lieferten mehrere tausend Kampfflugzeuge.


Speyer von Westen um 1900

Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Besetzung des linken Rheinufers zog in Speyer 1918 erneut die französische Armee ein. Frankreich besetzte große Teile des linksrheinischen Deutschland (Alliierte Rheinlandbesetzung). Schon ab Ende 1918 unterstützte das französische Militär unter General Gérard gezielt eine Bewegung unter Führung des promovierten Chemikers Eberhard Haas, die sich „Freie-Pfalz“ nannte – zusammen mit mehreren anderen Separatistengruppierungen im nördlichen Rheinland. Im Frühsommer 1919 unternahm die Freie Pfalz in Speyer einen Putschversuch für eine autonome Pfalz. Dieser scheiterte kläglich, hauptsächlich am Widerstand des stellvertretenden Regierungspräsidenten Friedrich von Chlingensperg auf Berg (1860–1944). Er hatte die Mehrheit der pfälzischen Parteien an seiner Seite. Nach wenigen Stunden war die schlecht vorbereitete Aktion beendet. 1930 zog die französische Besatzungsmacht ab.

Die NS-Machtübernahme und die Gleichschaltung wirkten sich ab 1933 auch auf Speyer aus. Die Stadt gehörte zunächst zum ’Gau Rheinpfalz’, der 1935 mit dem Saarland zum Gau Saar-Pfalz zusammengelegt wurde. Der Verwaltungssitz des Gaues kam nach Neustadt. Die Speyerer Synagoge in der Heydenreichstraße wurde in den Novemberpogromen 1938 am 9. November 1938 niedergebrannt und kurz danach abgerissen. [10] Das NS-Regime betrieb eine beispiellose Ausrottung der Juden in Europa („Holocaust“). Mehr als 100 Juden aus Speyer und Umgebung, denen die Flucht nicht mehr gelang, wurden umgebracht. Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete die Gruppe Speyerer Kameradschaft um den Speyerer Sozialdemokraten Jakob Schultheis (1891–1945) und seine Ehefrau Emma (1892–1978). Speyer erlitt während des Zweiten Weltkrieges, abgesehen vom Bahnhofsgebiet, keine größeren Zerstörungen durch Luftangriffe. Ende März 1945 wurde Speyer von US-Truppen eingenommen (siehe Operation Undertone); abziehende deutsche Truppen sprengten die Rheinbrücke. Eine Wehrmacht-Einheit in Speyer kämpfte verbissen.


Briefmarke zur 2000-Jahr-Feier von Speyer

Speyer, das seit 1945 wieder eine französische Besatzungsgarnison hatte, lag bis zur Gründung der Bundesrepublik 1949 in der Französischen Besatzungszone. Als Zeichen der wachsenden Freundschaft entstand 1953/54 mit deutschen und französischen Mitteln die St.-Bernhard-Kirche in der Wormser Straße. Das Besatzungsregime endete am 6. Mai 1955. Erst in den 1990er Jahren endete die Geschichte Speyers als Standort der französischen Armee.

Das Jahr 1990 stand im Zeichen von zahlreichen Feierlichkeiten aus Anlass des zweitausendjährigen Bestehens der Stadt und im Zeichen der deutsch-deutschen Wiedervereinigung.

Auszüge von Wikipedia abgeändert.